Die Luftverschmutzung in China sinkt nach umfangreichen Bemühungen zur Emissionsreduzierung

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Eine in dieser Woche veröffentlichte Studie hat ergeben, dass die jährlichen Todesfälle durch Luftverschmutzung in China jetzt unter dem Niveau von 1990 liegen, nachdem sie 2013 ihren Höhepunkt erreicht hatten.

Die Luftverschmutzung war ein zentrales Anliegen der öffentlichen Gesundheit in der Nation, in der sowohl die Luftverschmutzung der Haushalte als auch die Schadstoffe der Industrie und des Straßenverkehrs in hohem Maße auftreten.

Feinstaub, die winzigen Verschmutzungspartikel, die die meisten Gesundheitsschäden verursachen, sowie die Verbrennung fester Brennstoffe im Haushalt sind in den letzten Jahren in China deutlich zurückgegangen.

Bild: Zhengfan Yang

Die Forschung wurde von The Lancet veröffentlicht und von der Bill & Melinda Gates Foundation und dem China National Key Research and Development Program finanziert. Experten untersuchten die Luftverschmutzung in allen 33 Provinzen, autonomen Regionen, Gemeinden und Sonderverwaltungsregionen in China.

Sie fanden heraus, dass zwischen 2013 und 2017 die Partikelverschmutzung in 74 chinesischen Schlüsselstädten um durchschnittlich 33 Prozent zurückging.

Es folgen umfangreiche Anstrengungen zur Emissionskontrolle. Im Jahr 2005 kochten 61 Prozent der Menschen in ihren Häusern mit Kohle oder Holz. Dies ging 2017 auf 32 Prozent zurück. In Peking und Umgebung wurde das Erhitzen von Kohle zugunsten von fossilem (Erd-) Gas verboten, während saubere Energie in ganz China gefördert wurde.

Die Partikelkonzentrationen liegen jedoch immer noch über den globalen Richtlinien der WHO. 81 Prozent leben in Regionen, die das erste Zwischenziel überschreiten, und die Luftverschmutzung bleibt ein wichtiger Risikofaktor für die Gesundheit der Menschen.

Die Forscher kamen zu dem Schluss: „Strategien für nachhaltige Entwicklung sollten umgesetzt und durchgesetzt werden, um die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die langfristige wirtschaftliche Entwicklung und die Gesundheit der Bevölkerung zu verringern.“

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